Mobilität von morgen

Stadt, Land, Luft

Von Jens Bartels · 2020

Sauber, kostengünstig und sicher: Die Mobilität von morgen wird sich grundlegend verändern. Autonome Fahrsysteme, alternative Antriebe und die Digitalisierung der Verkehrsinfrastruktur schaffen neue Mobilitätslösungen und nutzerfreundliche Serviceangebote. Schneller als gedacht werden auch neue Verkehrsmittel den Transport umkrempeln.

Zukunftsvision: Ein Flugtaxi vor Gebäuden
Mit dem Flugtaxi durch die Innenstadt. Foto: iStock / MARHARYTA MARKO

Es wird gar nicht mehr lange dauern, bis der mobile Alltag so verläuft: Morgens bestellen Berufstätige per Smartphone ein autonom fahrendes Auto, das kurze Zeit später um die Ecke biegt. Die elektrisch betriebenen Fahrzeuge sind ohne große Wartezeit verfügbar, bringen ihre Fahrgäste auf dem schnellsten Weg zur Arbeit und danach viele weitere Passagiere von Tür zu Tür. Auch für Kinder und ältere Menschen ist der autonome Fahrdienst eine sichere Option, um sich in der Stadt fortzubewegen. Ein Führerschein ist nicht mehr nötig.

Mobilität von morgen: Stadt und Auto vernetzt

Klar ist: Innovative Lösungen werden die urbane Mobilität revolutionieren. Bereits in naher Zukunft wird das vernetzte und automatisierte Fahren die Mobilität in der Stadt grundlegend verändern. Eine wichtige Rolle auf dem Weg dorthin spielt die sogenannte Car-to-X-Kommunikation. Dahinter verbirgt sich eine effiziente Vernetzung von Autos mit Gegenständen aus der Umgebung wie etwa Verkehrsschildern und Ampeln. Mit dieser Technologie können Verkehrsteilnehmer so effizient gelenkt werden, dass es zu weit weniger Wartezeiten auf der Straße kommt. Zeitgleiches Abbremsen und Beschleunigen optimieren dabei den Verkehrsfluss und verhindern Staus. Zugleich werden Hindernisse in Echtzeit gemeldet und dadurch Unfälle größtenteils vermieden.

Neues Geschäftsmodell Flugtaxi

Die urbane Mobilität auf ein neues Level werden auch Verkehrsmittel wie Hyperloop oder Flugtaxi heben. Ein niederländisches Start-up hat bereits ein funktionstüchtiges System entwickelt, bei dem sich Kapseln in einer Röhre auf Luftkissen gleitend mit nahezu Schallgeschwindigkeit fortbewegen. Die erste Strecke des Hyperloops soll von Amsterdam nach Den Haag führen, eine Anbindung von Düsseldorf, Frankfurt oder Berlin ist möglich. Auch Drohnentaxis nehmen bereits den Probebetrieb auf, die kommerzielle Nutzung ist nur noch eine Frage von Jahren. Am Anfang sind noch Piloten für die Steuerung zuständig, doch auch hier werden künftig autonom fliegende Drohnen durch große Städte sausen. Offen bleiben infrastrukturelle Fragen, wie etwa, wo die Drohnen starten und landen werden.

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